Bildmarke: ein Weinglas mit einer Acht, daneben eine Sprechblase und ein Mond, umschlossen von einem Ring

Stehachterl · Ried im Innkreis

Achterl nach Acht

Acht Abende. Acht Gäste. Drei Achterl.

Erste Folge im Herbst 2026

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Das Format

Eine Talkshow in einem Weinlokal, das so klein ist, dass niemand darin ausweichen kann — weder der Gast noch der Gastgeber noch das Publikum.

Einmal im Monat, immer um acht, wird der kleinste Kirchenwirt Österreichs für siebzig Minuten zur Bühne.

Gastgeber ist Dominik Mayrhofer — Tischlermeister, Weinhändler und sonst eher der Mann im Hintergrund, der das Ganze einfädelt. Für diesen einen Abend im Monat stellt er sich nach vorne. Die Gäste sind selten Winzer: Handwerkerinnen, Köche, Sportler, ein Bestatter, eine Musikerin. Die Frage ist nie „was trinken Sie", sondern „was trinkt jemand, der so lebt".

Die Rituale

  • Das Blindachterl

    Ein Glas ohne Etikett, ohne Vorwarnung. Der Gast muss ran. Scheitern ist ausdrücklich erlaubt und meistens der beste Teil des Abends.

  • Der Zettel im Glas

    Das Publikum schreibt vorab. Die Fragen landen in einem leeren Dekanter, der Gastgeber zieht drei — ungelesen.

  • Die Musik

    Zwei kurze Einlagen pro Abend, live und auf zwei Quadratmetern. Ernst gemeint und komisch zugleich.

  • Das letzte Achterl

    Immer dieselbe Schlussfrage an jeden Gast: Mit wem trinkst du dein letztes Achterl — und was ist drin?

Rund siebzig Minuten Aufzeichnung. Danach bleibt die Bar offen — und dort passiert erfahrungsgemäß das Eigentliche.

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