Das Format
Eine Talkshow in einem Weinlokal, das so klein ist, dass niemand darin ausweichen kann — weder der Gast noch der Gastgeber noch das Publikum.
Einmal im Monat, immer um acht, wird der kleinste Kirchenwirt Österreichs für siebzig Minuten zur Bühne.
Gastgeber ist Dominik Mayrhofer — Tischlermeister, Weinhändler und sonst eher der Mann im Hintergrund, der das Ganze einfädelt. Für diesen einen Abend im Monat stellt er sich nach vorne. Die Gäste sind selten Winzer: Handwerkerinnen, Köche, Sportler, ein Bestatter, eine Musikerin. Die Frage ist nie „was trinken Sie", sondern „was trinkt jemand, der so lebt".
Die Rituale
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Das Blindachterl
Ein Glas ohne Etikett, ohne Vorwarnung. Der Gast muss ran. Scheitern ist ausdrücklich erlaubt und meistens der beste Teil des Abends.
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Der Zettel im Glas
Das Publikum schreibt vorab. Die Fragen landen in einem leeren Dekanter, der Gastgeber zieht drei — ungelesen.
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Die Musik
Zwei kurze Einlagen pro Abend, live und auf zwei Quadratmetern. Ernst gemeint und komisch zugleich.
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Das letzte Achterl
Immer dieselbe Schlussfrage an jeden Gast: Mit wem trinkst du dein letztes Achterl — und was ist drin?
Rund siebzig Minuten Aufzeichnung. Danach bleibt die Bar offen — und dort passiert erfahrungsgemäß das Eigentliche.
Auf die Gästeliste
Die Plätze sind streng limitiert. Trag deine E-Mail ein und du erfährst als Erste:r, wann die erste Folge stattfindet und wann es Karten gibt.